Reflux bei Babys – Ursachen, Symptome und Behandlung– natureville.de
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Reflux bei Babys – Ursachen, Symptome und Behandlung

Reflux bei Babys – Ursachen, Symptome und Behandlung

Reflux, diese Krankheit beschreibt den Rückfluss von unverdauten Mahlzeiten und Magensäure aus dem Magen in die Speisröhre. Verschiedene Gründe können für dieses Phänomen verantwortlich sein, das Menschen jeden Alters betrifft, u.a. auch Babys.

Gerade bei Säuglingen kommt der sogenannte gastro-ösophagealer Reflux sehr häufig vor und gilt deshalb allgemein als normal, weshalb der Reflux erst dann als Krankheit eingestuft wird, wenn das Kind unter dem Reflux bzw. den Konsequenzen zu leiden beginnt. Je älter das Kind, desto mehr Magensäure befindet sich im Mageninhalt, die bei immer wiederkehrendem Reflux die Speiseröhre, den Mundraum und die Zähne angreifen kann.

Allerdings sollte man sich bei Säuglingen, die nach dem Stillen kleinere Mengen ausspucken, noch keine Sorgen um ernsthafte Konsequenzen Machen. Denn in diesem Alter geschieht der Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre regelmäßig – kein Wunder also, dass Spucktücher in den meisten Wickeltaschen neugeborener Babys zu finden sind.

Die Ursachen für Reflux bei Babys, der auch als funktioneller Reflux bekannt ist, können unterschiedlicher Natur sein, wobei einer der plausibelsten Gründe die geringe Verschlusskraft des Muskelbands am Mageneingang ist. Auch Säuglinge, die zu schnell trinken, z.B. aufgrund eines zu großen Lochs im Sauger des Fläschchens, werden öfter mit Reflux-Erscheinungen zu tun haben.

Mit der Zeit wird dieses Problem allerdings immer unbedeutender und verschwindet bei den meisten Kindern irgendwann ganz.

Als sekundären Reflux bezeichnet man eine neurologische Erkrankung, die den Rückfluss zwischen Magen und Speiseröhre bedingt. Hierbei handelt es sich um eine ernsthafte Krankheit, die u.a. zu unzureichender Gewichtszunahme führen kann und bei der ein Arztbesuch unbedingt nötig wird. Zur Unterdrückung der Magensäure werden oft Medikamente eingesetzt, die den Säuregehalt im Magen verringern, indem ihre Bildung unterdrückt wird. In absoluten Ausnahmefällen ist ein operativer Eingriff nötig, der verhindern soll, dass der Mageninhalt in die Speiseröhre zurückfließt. Allerdings kommt der sekundäre Reflux bei Babys nur sehr selten vor.

Solange das Baby trotz häufigen Spuckens wächst, an Gewicht zulegt und keine anderen Symptome aufweist, ist keine besondere Behandlung nötig. Denn gerade im ersten Lebensjahr haben fast alle Babys mit Reflux zu tun. Die Symptome verschwinden meist ganz von allein, vor allem dann, wenn die Kleinen mit dem Laufen anfangen. Denn die aufrechte Haltung mildert die Beschwerden.

Reflux kann man vor allem mit einer stabilen Trinkposition und einem ruhigen Trinkverhalten vorbeugen, wodurch verhindert wird, dass Luft mitgeschluckt wird. Indem man den Oberkörper etwas erhöht positioniert und das Kind nach dem Essen durch leichtes Kreisen des Körpers zum Aufstoßen bringt, können Beschwerden reduziert werden. Das klassische auf dem Rücken klopfen wird nicht empfohlen, denn hierbei muss das Babys häufiger spucken.

Die treuesten Begleiter bei Reflux sind Spucktücher. Ob während des Stillens, um Milchtropfen aufzufangen oder vom Gesicht zu wischen, oder danach, wenn das Baby aufstoßen oder spucken muss, sind Mulltücher absolute Lebensretter. Denn mit ihren saugstarken Eigenschaften fangen sie aufgestoßene Muttermilch, aber auch Speisebrei auf und schützen Kleidung, Kinderwagen und Möbel.

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