Wie man Spucktücher richtig pflegt– natureville.de
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Wie man Spucktücher richtig pflegt

Wie man Spucktücher richtig pflegt

 

Spucktücher müssen eine Menge aushalten. Wenn du für deine Babyerstausstattung ein Set Stoffwindeln gekauft hast und möchtest, dass die praktischen Mulltücher so lange wie möglich halten, dann erfährst du hier ein paar wichtige Tipps und Tricks zur richtigen Pflege.

1. Ab in die Waschmaschine

Es gibt zahllose Mythen darüber, wie kompliziert und aufwendig es ist, Stoffwindeln richtig zu waschen. Tatsächlich könnte es einfacher nicht sein. Denn du kannst die praktischen wiederverwendbaren Windeln ganz einfach in die Waschmaschine stecken. Am besten eignet sich ein Koch- und Buntwäscheprogramm auf 60°C. Du musst die Mullwindeln auch nicht allein waschen, sondern kannst sie einfach zu deiner anderen Wäsche, wie Handtüchern und Geschirrtüchern, geben.

2. Waschmittel, aber kein Weichspüler

Bei der Wäsche deiner Spucktücher kannst du ein herkömmliches Vollwaschmittel verwenden. So werden Bakterien getötet, die Stoffwindeln duften frisch und dein Baby fühlt sich wohl. Allerdings solltest du bei der Wäsche den Weichspüler weglassen. Einerseits können die Stoffe im Weichspüler die empfindliche Babyhaut reizen, andererseits beeinträchtigt der Weichspüler mit der Zeit die Saugkraft der Stoffwindeln.

3. Alle zwei bis drei Tage waschen

Allgemein wird empfohlen, Spucktücher alle zwei bis drei Tage zu waschen. Beim Abbau von Proteinen im menschlichen Körper entsteht Ammoniak, der in hoher Konzentration giftig werden kann, und u.a. nach dem Zerfall des im Urin enthaltenen Urea in der Windel landet. Je länger man eine Stoffwindel ohne Waschen verwendet, desto mehr Ammoniak lagert sich ab, wodurch sich ein unangenehmer Geruch und sogar Schimmel bilden können. Deshalb solltest du in jedem Fall auf eine regelmäßige Wäsche achten. Infolgedessen bietet es sich außerdem an, einen gewissen Vorrat an Stoffwindeln zu haben, damit man immer ein paar Tücher griffbereit hat, während der Rest in der Wäsche ist.

4. Milchflecken vorbehandeln

Bei hartnäckigen Flecken, wie z.B. Muttermilch, bietet sich eine Vorbehandlung an, damit sie während des Waschens noch besser verschwinden. Milchflecken kannst du ganz einfach mit kaltem Wasser ausspülen. Obwohl Einweichen in der Regel nicht nötig ist, kannst du deine Tücher bei besonders sturen Verschmutzungen für maximal 2 Stunden einweichen. Achte darauf, bei Vorbehandlungen auf keinen Fall Fleckensalz o.Ä. zu verwenden. Greife stattdessen zu sanften Mitteln, um die empfindliche Haut deines Babys zu schonen.

5. Bunte Mulltücher 

Zum Thema Flecken gibt es einen unschlagbaren Tipp, unliebsamen Verfärbungen direkt beim Kauf vorzubeugen. Anstatt weiße oder helle Spucktüchern in den Einkaufswagen zu legen, entscheiden sich viele Eltern für bunte Alternativen. Denn auf diesen sind Flecken, die auch beim Waschen einfach nicht rausgehen wollen, weniger stark sichtbar. Ob Spinat, Karottenbrei oder Saft, auf farbenfrohen Spucktüchern stören solche Flecken kaum und die praktischen Moltontücher leisten noch viele Jahre ihren Dienst. 

Sieh dir doch hier mal unsere Auswahl an kunterbunten Stoffwindeln an.

Fazit:

Stoffwindeln sind praktische Begleiter in den ersten Jahren deines Babys. Damit sie lange halten, ist die richtige Pflege ein absolutes Muss. Doch keine Panik – denn wenn man ein paar Dinge, wie die richtige Temperatur und Pflegeprodukte, beachtet, ist die Wäsche ein Kinderspiel. 


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